FAQ

Häufig gestellte Fragen zur Einzel- und Paarberatung in Wien

Frequently Asked Questions: Häufige Fragen zur Einzel- und Paarberatung

Wie lange wartet man auf einen Termin für die psychologische Beratung/Paarberatung?

Je nachdem, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten Sie generell Zeit haben, warten Sie zwischen drei und sechs Wochen auf ein Erstgespräch in der psychologischen Einzelberatung oder in der Paarberatung. Sollten Sie um die Mittagszeit oder am frühen Nachmittag Zeit haben, kann manchmal bereits in der Folgewoche ein Termin frei sein. Randtermine (10 Uhr bzw. 16 oder 17 Uhr) sind meist länger im Voraus gebucht.

Gibt es eine Warteliste für schnellere Beratungstermine?

Nun haben Sie sich zu einer (Paar-)Beratung durchgerungen oder es geht um eine ganz akute Krisensituation und nun heißt es warten. Es ist verständlich, dass Sie nun am liebsten rascher einen Termin hätten. Dafür gibt es eine Warteliste, auf die ich Sie unabhängig von Ihrem Gesprächstermin setzen kann. Damit erhalten Sie eine Nachricht, wenn ein Termin abgesagt wird, die alle Klient:innen auf der Warteliste erhalten. Der Termin wird dann nach dem "First come, first served"-Prinzip vergeben.

Wie läuft eine Einzelberatung ab?

Bei unserem vereinbarten Erstgespräch gehe ich mit Ihnen nochmals alle wesentlichen Rahmenbedingungen (Zeit, Kosten, mögliche Intervalle, Absageregelungen, …) durch und wir unterzeichnen beide eine Beratungsvereinbarung, in der Sie den AGB und Rahmenbedingungen zustimmen, und die Sie im Anschluss als Kopie erhalten. Sie verpflichten sich damit NICHT für weitere Termine. 


Danach möchte ich gerne erst einmal ganz Grundlegendes von Ihnen kennenlernen, z. B.: Wie alt sind Sie? Was machen Sie beruflich? Wie ist Ihre derzeitige Beziehungssituation? Wie wohnen Sie? Welche spezifischen Aspekte machen Sie aus? Recht bald in der ersten Einheit werde ich Sie auch fragen, was Sie zu mir führt und was Sie sich von der Beratung wünschen. Danach schauen wir gemeinsam, was es dafür braucht, um dieses Ziel zu erreichen. Meine Arbeitsweise in der Einzelberatung ist dabei von einer grundlegend wertschätzenden, empathischen und authentischen sowie auch strukturierenden Haltung geprägt.

Wie läuft eine Paarberatung ab?

Bei unserem vereinbarten Erstgespräch gehe ich mit Ihnen nochmals alle wesentlichen Rahmenbedingungen (Zeit, Kosten, mögliche Intervalle, Absageregelungen, …) durch und wir unterzeichnen beide eine Beratungsvereinbarung, in der Sie den AGB und Rahmenbedingungen zustimmen, und die Sie im Anschluss als Kopie erhalten. Sie verpflichten sich damit NICHT für weitere Termine. 


Nach der Beratungsvereinbarung gehe ich mit Ihnen meine Regeln für die Paarberatung durch und wir schauen gemeinsam, ob diese für alle passen. Danach möchte ich gerne erst einmal ganz Grundlegendes von Ihnen kennenlernen, z. B.: Wie alt sind Sie? Was machen Sie beruflich? Wie lange sind Sie bereits zusammen? Wie haben Sie sich kennengelernt? Sind Sie aktuell zusammen? Gibt es gemeinsame Kinder oder Kinder aus vorigen Beziehungen? Nach einem ersten kurzen Kennenlernen werde ich Sie beide fragen, was Sie zu mir führt und was Sie sich von der Paarberatung erhoffen. Schließlich machen wir uns auf die Suche nach einem gemeinsamen Ziel, an dem Sie beide bereit sind, mitzuarbeiten. Mit einer Haltung und den Methoden, die hauptsächlich aus der systemischen Paartherapie stammen, widmen wir uns im Anschluss Ihrem Weg zu diesem Ziel. Ein allparteilicher Umgang, der Raum für Bedürfnisse und Klärung eröffnet, liegt mir dabei genauso am Herzen wie der Wunsch, Sie beide in Ihren Wünschen, Kränkungen, Unsicherheiten und individuellen Geschichten so zu erfassen, dass Sie sich verstanden fühlen.

Muss ich/müssen wir für die Beratung etwas vorbereiten?

Nein, Sie müssen weder für die Einzelberatung, noch für die Paarberatung etwas vorbereiten. Hilfreich kann allerdings bereits vorab sein, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was Sie sich von der Einzel- oder Paarberatung wünschen.

Brauchen Sie noch weitere Informationen, bevor wir starten können?

Nein, ich brauche keine weiteren Informationen von Ihnen, um eine Einzelberatung oder Paarberatung zu vereinbaren. Alles, was für den Prozess relevant ist, möchte ich gerne persönlich Aug in Aug mit Ihnen (beiden) erarbeiten.

Was kostet eine Beratung?

Eine Einzelberatung dauert 50 Minuten und kostet 108,- Euro (inkl. MwSt.). Eine Paarberatung dauert 90 Minuten und kostet 228,- Euro (inkl. MwSt.). Sie erhalten im Anschluss an jede Einheit eine Honorarnote, die bitte binnen 2 Werktagen zu überweisen ist.

Können wir erst einmal ein kostenloses Kennenlerngespräch vereinbaren?

Nein, ein kostenloses Erstgespräch oder ein unverbindliches Kennenlernen ist leider nicht möglich. Ich verstehe den Wunsch voll und ganz, sich erst einmal persönlich einen Eindruck der Sympathie machen zu wollen. Gleichzeitig ist es mir sowohl organisatorisch als auch inhaltlich nicht möglich, ein kostenloses Kennenlernen anzubieten, denn ich arbeite von Anfang an hoch konzentriert mit Ihnen (beiden). Gerade der Beginn eines Beratungsprozesses ist hochrelevant und erfordert meine gesamte Aufmerksamkeit. Einerseits um möglichst rasch eine Idee davon zu bekommen, wie ich Sie auf dem Weg zu Ihrem Ziel unterstützen kann. Andererseits, um im späteren Prozess aus meiner Erinnerung auf für Sie wichtige Aspekte daraus zurückgreifen zu können. Ich biete daher nur abgeschlossene Einheiten zu je 50 (Einzelberatung) bzw. 90 Minuten (Paarberatung) an.

Sind Doppeleinheiten in der Beratung/Paarberatung möglich?

In Ausnahmefällen sind Doppeleinheiten möglich. Wenn Sie beispielsweise einen besonders langen Anreiseweg haben oder das Gefühl, in einer Standardeinheit Ihre Gedanken und Gefühle nicht ausreichend sortieren zu können, ist es möglich, eine Doppeleinheit von 90 Minuten (Einzelberatung) bzw. 180 Minuten mit 10 Minuten Pause (Paareinheit) zu vereinbaren. Grundsätzlich sind Beratungseinheiten bei mir allerdings so gestaltet, dass im Einzel- 50 Minuten und im Paarsetting 90 Minuten ausreichend sind.

Brauche ich eine Überweisung vom Hausarzt/von der Hausärztin?

Für eine Einzelberatung/Paarberatung brauchen Sie keine Überweisung von Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt. Psychosoziale Beratung (Lebens- und Sozialberatung) ist eine Privatleistung und wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Der Grund: Beratung ist ein präventives Angebot, das Menschen in belastenden Situationen dazu dienen soll, das Risiko für die Entwicklung einer psychischen Krankheit zu reduzieren. Da noch keine Krankheit vorliegt und Beratung damit kein klassischer Gesundheitsberuf ist, fällt die Leistung nicht in den Zuständigkeitsbereich der Krankenkassen. Entsprechend benötigen Sie auch keine Überweisung und keine Bewilligung.

Bekomme ich von der Krankenkasse etwas zurück?

Nein. Für psychosoziale Beratung (Lebens- und Sozialberatung) erhalten sie keine Erstattung von den gesetzlichen Krankenkassen. Beratung ist ein präventives Angebot, das Menschen in belastenden Situationen dazu dienen soll, das Risiko für die Entwicklung einer psychischen Krankheit zu reduzieren. Da noch keine Krankheit vorliegt und Beratung damit kein klassischer Gesundheitsberuf ist, fällt die Leistung nicht in den Zuständigkeitsbereich der Krankenkassen. Sind Sie allerdings zusatzversichert, lohnt sich ein Blick in Ihre Versicherungspolizze. Immer mehr private Krankenversicherungen übernehmen eine bestimmte Anzahl psychosozialer Beratungseinheiten (= psychologische Beratung/Lebens- und Sozialberatung) als präventive Gesundheitsmaßnahme.

Wie viele Stunden wird der Beratungsprozess dauern?

Wie lange Ihr Prozess dauern wird, kann ich seriös nicht pauschal sagen. Das hängt sowohl von Ihrem Anliegen als auch von Ihrer Person und Ihren individuellen Wünschen ab. Grundsätzlich arbeite ich nach dem systemischen Grundsatz: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Das bedeutet, dass meine innere Haltung ist, dass ich mich so rasch wie möglich für Sie (beide) überflüssig machen möchte :-) Selbstverständlich bin ich so lange für Sie (beide) da, wie Sie Unterstützung und Begleitung benötigen bzw. wünschen. 

Gleichzeitig wird eine ressourcenorientierte Seite in mir immer wieder mit Ihnen (beiden) einen Blick darauf werfen, ob es den Prozess noch benötigt und was es vielleicht noch brauchen würde, um ihn erst einmal abschließen zu können. (Sie können sich nach einigen Wochen/Monaten/Jahren nach einem Prozessabschluss selbstverständlich neuerlich melden). Allgemein kann gesagt werden, dass es sowohl in Einzelberatungen als auch in Paarberatungen zu ganz unterschiedlicher Dauer kommt. Manchmal reichen ein, zwei Einheiten aus. Manchmal kommen Menschen 30 Mal zu mir. Im Durchschnitt arbeite ich mit Einzelpersonen rund 15 Einheiten. Mit Paaren rund 8 Einheiten.

In welchem Abstand soll ich in der Einzelberatung zu Ihnen kommen?

In der psychosozialen Beratung vereinbaren wir den Abstand zwischen Ihren Einheiten in gemeinsamer Absprache. Grundsätzlich frage ich Sie nach jeder Einheit, ob bzw. in welchem Abstand Sie weitermachen möchten. In der Einzelberatung gibt es hier keine grundsätzliche Empfehlung. Je nach eigenem Bedürfnis und Intensität des Anliegens kann der Abstand von wöchentlich bis monatlich oder sogar zweimonatlich reichen. Sollte sich nach dem Erstgespräch herausstellen, dass Sie eine Zeit lang regelmäßig mit mir arbeiten wollen, empfehle ich aus terminlichen Gründen, drei bis fünf Einheiten im Voraus zu vereinbaren. Einheiten können bis zu 24 Stunden davor kostenlos abgesagt werden.

In welchem Abstand sollen wir in Paarberatung kommen?

In der Paarberatung vereinbaren wir den Abstand zwischen Ihren Einheiten in gemeinsamer Absprache. Grundsätzlich frage ich Sie nach jeder Einheit, ob bzw. in welchem Abstand Sie weitermachen möchten. In der Paarberatung empfehle ich, mindestens drei Wochen Abstand zwischen den Einheiten zu lassen, sofern sich das Paar nicht in einer Akut-Krise befindet. Sollte sich nach dem Erstgespräch herausstellen, dass Sie eine Zeit lang regelmäßiger mit mir arbeiten wollen, empfehle ich aus terminlichen Gründen, drei bis fünf Einheiten im Voraus zu vereinbaren. Einheiten können bis zu 24 Stunden davor kostenlos abgesagt werden.

Kann ich immer bis zu 24 Stunden vor einer Einheit kostenlos absagen?

Grundsätzlich gilt meine 24 Stunden-Regelung auch an Wochenenden oder Feiertagen. Das bedeutet, dass Sie auch an einem Sonntagnachmittag einen Montagabend-Termin kostenlos absagen können. Ich behalte mir allerdings vor, keine weiteren Termine mehr anzubieten, wenn ein Termin drei Mal in Folge abgesagt oder verschoben wird, ohne dass dazwischen ein Termin zustande gekommen ist.

Worin liegt der Unterschied zwischen Psychotherapie und Psychologischer Beratung?

Psychotherapie ist in Österreich ein Gesundheitsberuf. Psychotherapeut:innen können psychiatrische Erkrankungen (klinische Angststörungen, Depressionen, bipolare Störungen, Zwänge, Essstörungen, …) sowie krankhafte Störungen der Persönlichkeit (z. B. emotional instabile, ängstlich vermeidende oder schizoide Persönlichkeitsstörung, …) behandeln und bzw. oder sie heilen. Gleichzeitig können und dürfen sie auch Diagnosen stellen.

Psychologische Berater:innen hingegen arbeiten mit grundsätzlich gesunden Menschen, die sich in schwierigen, belastenden, problem- oder krisenhaften Mustern bzw. Situationen befinden und Unterstützung dabei benötigen, Aspekte in ihrem Leben zu verändern oder bestimmte Phasen bzw. grundlegende Schwierigkeiten gesund zu bewältigen. Psychologische Beratung fällt in den Bereich der präventiven Gesundheitsmaßnahmen im Hinblick auf psychische Gesundheit.

Was ist, wenn ich eine Diagnose habe, aber trotzdem zu Ihnen in (Paar)Beratung möchte?

Grundsätzlich ist die Frage, ob Sie mit einer Diagnose bzw. mit einer psychischen Erkrankung in Beratung kommen können, in der Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten über Standes- und Ausübungsregeln für das Gewerbe der Lebens- und Sozialberatung (sic!) (StF: BGBl. II Nr. 260/1998) sehr deutlich im § 4. beantwortet. Dort heißt es:


"(1) Lebens- und Sozialberater verhalten sich im Umgang und Geschäftsverkehr mit ihren Klienten (sic!) insbesondere dann standeswidrig, wenn sie (…) 2. ihre Dienste empfehlen, Aufträge annehmen oder die Betreuung oder Beratung fortsetzen, obwohl eine Krankheit vorliegt oder zu erwarten ist (…)."


Bei Vorliegen einer akuten oder chronischen psychischen Erkrankung wenden Sie sich daher bitte an eingetrage Psychotherapeut:innen oder auch Psychotherapeut:innen im Fachausbildung unter Lehrsupervision. Gerne nenne ich Ihnen entsprechende Empfehlungen.
Sind Sie von einer psychischen Erkrankung genesen, spricht selbstverständlich nichts gegen eine Beratung.


Hat einer von Ihnen beiden eine Diagnose bzw. leidet an einer akuten psychischen Erkrankungsepisode, empfehle ich auch für das Paarsetting, sich grundsätzlich an Psychotherapeut:innen zu wenden, die Paartherapie anbieten. Im Idealfall suchen Sie beide jemanden auf, der auf den entsprechenden Formenkreis der Erkrankung (z. B. Depression, Angststörung, Posttraumatische Belastungsstörung, Persönlichkeitsstörungen…) spezialisiert ist.


In Einzelfällen, etwa wenn sich die betroffene Person bereits in psychotherapeutischer Einzelbehandlung befindet, und im Paarsetting eher die Paardynamik statt der reinen Auswirkungen der Erkrankung im Vordergrund steht, kann es begründete Ausnahmen geben. Bitte rufen Sie mich zur Abklärung persönlich an.

Kann ich/können wir meine/unsere Kinder in die (Paar-)Beratung mitnehmen?

Nein, Kinder und Babys – egal welchen Alters – können nicht in die (Paar-)Beratung mitgenommen werden. Ich selbst lasse mich einerseits von der entzückenden Art von Kindern schnell ablenken. Sie haben allerdings meine volle Aufmerksamkeit verdient. Nur so kann ich im bestmöglichen Sinne für Sie als Beraterin da sein. Andererseits – und das ist der viel wesentlichere Punkt – Kinder und Babys nehmen die Energie, die im Raum herrscht, häufig auf beeindruckende Art und Weise wahr. Sie agieren (meiner Erfahrung während der wenigen Ausnahmen früher) danach, indem sie unruhig, laut, ängstlich oder wütend werden und sich zum Teil ganz anders verhalten als zu Hause. Das verleitet vor allem Paare oft dazu, "vorsichtig" miteinander umzugehen, wodurch ein offener authentischer Raum verhindert wird.

Wir haben aber niemanden, der auf unser Kind aufpassen kann, und brauchen dringend Paarberatung: Was sollen wir tun?

Wenn Ihr Kind in einem Alter ist, das Betreuung durch andere Personen grundsätzlich zulässt, empfehle ich zunächst, dass Sie sich gemeinsam folgende Frage stellen: "Würde das, was uns derzeit belastet, eventuell auch zu zweit einfacher besprechbar sein, wenn wir Raum und Zeit nur für uns beide dafür zur Verfügung hätten?" Dann könnte der erste wesentliche Schritt zur Entlastung sein, sich um eine:n verlässliche:n Babysitter:in statt um Paarberatung zu bemühen. Es klingt zu einfach, um wahr zu sein. Aber ich erlebe immer wieder Paare, die auf meiner Couch in Ruhe konstruktiv ins Gespräch kommen und auf meine Frage, was Sie bisher davon abhält, antworten: "Mit den Kindern finden wir die Zeit für solche Gespräche einfach nicht, obwohl wir es eh können." 


Sollten Sie Ihr Kind (noch) nicht von anderen Bezugspersonen betreuen lassen können oder unabhängig davon deutlich spüren, dass Sie Unterstützung benötigen, suchen Sie aktiv nach Berater:innen oder Therapeut:innen, bei denen Sie Kleinkinder und Babys in die Einheiten mitnehmen können. Es gibt Berater:innen und Therapeut:innen, die in der Arbeit mit Familien versiert sind, oder sogar spezifische Ausbildungen (z. B. Bindungsanalyse) absolviert haben, die ein ideales Eingehen auf Sie UND Ihr Kind ermöglichen.

Meine Partnerin/mein Partner ist für den vereinbarten Paarberatungstermin verhindert. Kann ich alleine in die Beratung kommen?

Sie können auch alleine in die vereinbarte Beratung kommen. Allerdings ist es dann notwendig, dass ich auch Ihren Partner/Ihre Partnerin einmal in einer Einzelsitzung sehe, bevor wir uns (wieder) im Paarsetting treffen. Andernfalls gäbe es ein Ungleichgewicht, das den Paarberatungsprozess negativ beeinflussen würde.

Ich war früher bereits bei Ihnen in Paarberatung – kann ich jetzt im Einzel wieder kommen?

Ja, Sie können einen Einzelberatungsprozess starten, obwohl Sie bereits in Paarberatung bei mir waren.

Ich war früher bereits bei Ihnen in Einzelberatung – kann ich jetzt für eine Paarberatung mit meinem Partner/meiner Partnerin wieder kommen?

Leider nein. Es ist nicht möglich, dass Sie aus einem Einzel- in ein Paarsetting wechseln, da ich Sie bereits viel besser kenne als Ihren Partner/Ihre Partnerin. Dieses Ungleichgewicht würde den Paarprozess ungünstig beeinflussen. Gerne empfehle ich Ihnen allerdings Kolleg:innen, die mit ähnlicher Haltung und ähnlichen Methoden arbeiten.

Warum haben Sie keine Referenzen auf der Website?

Ich verzichte ganz bewusst darauf, Klient:innen um Feedback zu bitten bzw. erhaltenes Feedback anonym auf meiner Website zu veröffentlichen. Abgesehen davon, dass es im weitesten Sinne den Standesregeln widerspricht ("Lebens- und Sozialberater (sic!) verhalten sich im Umgang und Geschäftsverkehr mit ihren Klienten (sic!) insbesondere dann standeswidrig, wenn sie Klienten (sic!) als Referenz angeben.") widerstrebt mir auch die Veröffentlichung von anonymisiertem Feedback. Ich möchte in meiner Praxis ganz bewusst einen absolut sicheren, ruhigen und beschützten Raum gestalten, den ich wie einen haltenden Kokon wahrnehme, in dem sich meine Klient:innen frei entfalten dürfen und in dem alles entstehen darf. Darin Erlebtes auf der Website festzuhalten, würde diesen Raum unbegrenzt erweitern, was diesem Anspruch meiner Wahrnehmung nach widerspricht.